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-- Rahmenkonservierung |
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| wiber |
Verfasst am: Do, 01. Nov 2007, 09:21 |
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Anmeldungsdatum: 22.05.2006
Beiträge: 13
Wohnort: Horka
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Hallo B4-Gemeinde! Mein BJ 45 ist derzeit im zerlegten Zustand, und nachdem dieser Teil der Reko abgeschlossen ist, beginnt die Phase des Wiederaufbaus. Punkt 1 und damit meine Frage - die Entrostung und Konservierung des Rahmens. Entrosten per Sandstrahl ist sicher, was hat sich aber als dauerhafte Form der Konservierung bewährt??? Im Moment gibt es aus meiner Sicht drei Möglichkeiten:
1. Verzinken,
2. Pulverbeschichtung
3. konvetionell, mit Farbe
Was sind in dieser Hinsicht Eure Erfahrungen? Wie wirkt sich z.B. Zink gewichtsmäßig aus usw...??
Auf Eure Rückmeldungen freut sich - Wiber |
_________________ BJ45 LV |
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| wolli |
Verfasst am: Do, 01. Nov 2007, 09:45 |
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Anmeldungsdatum: 09.02.2004
Beiträge: 3375
Wohnort: 56567 Neuwied
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Mal eine Gegenfrage, Wiber:
Den Rahmen hast Du in seine Einzeltele zerlegt? |
_________________ wolli'' |
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| wiber |
Verfasst am: Do, 01. Nov 2007, 11:15 |
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Anmeldungsdatum: 22.05.2006
Beiträge: 13
Wohnort: Horka
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Der Rahmen ist von allen angeschraubten Teilen befreit, die Diagonalstreben in der hinteren Traverse sind derzeit raus und ein Ersatz in Arbeit. Das scheint wohl bei allen BJ eine extrem schwachse Stelle zu sein, hier hat der Rost ganze Arbeit geleistet. Bis auf zwei Auflageflächen sieht alles noch recht gut aus, hier kommen zwei neue Auflagen drauf. Das Ausnieten hoffe ich mir ersparen zu können, evtl. mit ganz dünner Flexscheibe in die Spalten gehen und den Rest von der Säure machen lassen (wenn es denn Zink wird). Beim Straheln müsste man eigentlich auch ganz gut zwischen die Rahmenhälften kommen?!?
Wiber |
_________________ BJ45 LV |
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| Ralf WK |
Verfasst am: Do, 01. Nov 2007, 13:46 |
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Anmeldungsdatum: 25.09.2001
Beiträge: 494
Wohnort: Wittstock/Dosse - Mitten in der Pampa
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Moin moin wiber,
also ich hab meinen Ramen strahlen lassen bei unserem Fahrzeugbauer dann mit Fertan° behandelt grundiert und mit Ramenlack (eigentlich für Lkw's) lackiert. Bis jetzt nur leichter "Flugrost" an Stellen die durch Steinschlag oder Bodenkontakt die Farbe verloren haben.
Entscheiden usst am Ende Du was für Dich in Frage kommt.
Gruß Ralf |
_________________ J4 - Geschwindigkeit neu erleben! |
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| bj_wolf |
Verfasst am: Do, 01. Nov 2007, 14:18 |
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Anmeldungsdatum: 13.09.2006
Beiträge: 176
Wohnort: hessisch capitol
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hi wiber,
wenn du schon schon so weit bist, mache es wie der wolli und/oder carsten. rahmen KOMPLETT zerlegen, strahlen und dann erst behandeln.
wie man bei den restaurationen der beiden wunderbar sehen kann, kommt man einfach nur auf diesem weg gescheit in die zwischenräume herein um den rost wirklich weg zu bekommen!
über die behandlung danach streiten sich die geister. die einen stehen auf zink, andere nur auf gescheite farbe. ich persönlich würde ihn nur konventionell, wie ralf beschrieben hat, behandeln.
mein opa hat bei seinem alten aero 120 2 x im jahr den rahmen eingeölt und ist dann über staubige feldwege gefahren bis sich auf dem rahmen eine ölige, breige paste gebildet hat. übrigens sieht es unterhalb meines defekten lenkgetriebe-siris genauso aus
viel erfolg,
wolf |
_________________ _lifecruiser_ |
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| bj_wolf |
Verfasst am: Do, 01. Nov 2007, 14:19 |
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Anmeldungsdatum: 13.09.2006
Beiträge: 176
Wohnort: hessisch capitol
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hi wiber,
wenn du schon schon so weit bist, mache es wie der wolli und/oder carsten. rahmen KOMPLETT zerlegen, strahlen und dann erst behandeln.
wie man bei den restaurationen der beiden wunderbar sehen kann, kommt man einfach nur auf diesem weg gescheit in die zwischenräume herein um den rost wirklich weg zu bekommen!
über die behandlung danach streiten sich die geister. die einen stehen auf zink, andere nur auf gescheite farbe. ich persönlich würde ihn nur konventionell, wie ralf beschrieben hat, behandeln.
mein opa hat bei seinem alten aero 120 2 x im jahr den rahmen eingeölt und ist dann über staubige feldwege gefahren bis sich auf dem rahmen eine ölige, breige paste gebildet hat. übrigens sieht es unterhalb meines defekten lenkgetriebe-siris genauso aus
viel erfolg,
wolf |
_________________ _lifecruiser_ |
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| wiber |
Verfasst am: Do, 01. Nov 2007, 15:02 |
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Anmeldungsdatum: 22.05.2006
Beiträge: 13
Wohnort: Horka
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Allen Schreibern erstmal herzlichen Dank für die Ratschläge! Hat einer von Euch denn schon Erfahrungen mit Zink?
Ansonsten gefällt mir die Lösung mit Fertan zu arbeiten (ist ja wohl so ein Rostumwandler) sehr gut, das Zeug kriecht auch in enge Zwischenräume und bildet eine dauerhaften Tragschicht für anschließende Farbaufträge!
Wo kann man den LKW-Lack evtl. beziehen?
Gruß - Wiber |
_________________ BJ45 LV |
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| FJDave |
Verfasst am: Do, 01. Nov 2007, 16:39 |
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Anmeldungsdatum: 15.11.2006
Beiträge: 50
Wohnort: Überlingen
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Hallo,
Trotz allen möglichen Mittelchen würd ich den Rahmen an deiner Stelle komplett zerlegen (inclusive Motorhalter etc.) weil der Rost wirklich in jeder erdenklichen Ecke sitzt. Ist zwar eine Schweine Arbeit aber du hast dann einen wirklich Rostfreien Rahmen und solltest auch einige Zeit davon Ruhe haben...
Just my 2 cents |
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| wolli |
Verfasst am: Do, 01. Nov 2007, 17:48 |
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Anmeldungsdatum: 09.02.2004
Beiträge: 3375
Wohnort: 56567 Neuwied
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Abschließend kann man Eines definitiv sagen, Wiber: Wenn Du den Rahmen nicht komplett zerlegst, kannst Du Dir die Verzinkerei sparen, damit machst Du's nur schlimmer. Schau mal in Dave's Resto rein...
Wenn der Rahmen noch einigermaßen in Ordnung ist und er zusammenbleiben soll, kannst Du Dir mit Fertan helfen.
Dann halt die komplette Lackbehandlung, das sollte reichen.
Ich hab über die Jahre (25) immer mit Hydrauliköl gearbeitet und so noch einen rostfreien Rahmen. |
_________________ wolli'' |
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| ToyoBJ |
Verfasst am: Do, 01. Nov 2007, 19:03 |
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Anmeldungsdatum: 27.10.2006
Beiträge: 183
Wohnort: Warburg
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Hy Wiber,
Wir haben den Rahmen bei unserer Restauration verzinkt, es gab keine Probleme mit verzug und jetzt wiegt er halt ein paar kilo mehr.
Das Problem an der sache ist nur die vor und nacharbeit,
jedes Gewinde das in dem Rahmen ist muss mit einem speziellen lack eigeschmiert werden, damit dies nicht zuläuft, obwohl das bei dem rahmen noch geht, karrosse ist viel schlimmer.
Nach dem verzinken, erst mal so lang wie möglich im freien liegen lassen, damit der rahmen abwittert.
danach jedes gewinde nachschneiden,
den zing anrauen, mit einer spezellen grundierung bearbeiten und dann lackieren.
lustig wird es dann wenn man eine schraube vor dem verzinken in den rahmen gedreht hat, die da gar nicht hin gehört....
aber die arbeit hielt sich in grenzen, wir würden es immer wieder so machen.
Hier ist der bericht aus unserer restaurationsserie dazu.
http://www.buschtaxi.org/cms/index.php?id=693
Grüße aus Warburg
Carsten |
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| t_ron |
Verfasst am: Fr, 02. Nov 2007, 18:14 |
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Anmeldungsdatum: 28.10.2007
Beiträge: 25
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Hi Wiber
Keine ahnung ob ich meine meinung zu diesem thema jetzt raus bekomme..,is der vierte versuch.
Wenn es dich interessiert,kannst du mir ja ne priv-mail schreiben
Gruß Ron |
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| Ich |
Verfasst am: Fr, 02. Nov 2007, 19:36 |
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Anmeldungsdatum: 01.08.2007
Beiträge: 1
Wohnort: Werdohl, NRW
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Hallo Wilber,
ich habe zur Zeit das gleiche Problem. Bin auch immer hin und her gerissen. Mal Lack mal Zink.... Habe mich jetzt aber für komplett zerlegen und Lack entschieden.
Das Sandstrahlen ist meiner Meinung nach die beste Lösung den Rahmen sauber zu bekommen. (Wenn als erstes der Unterbodenschutz abgekratzt wird.) Danach liegt es am Lack und dem gewählten Aufbau.
Als Grundlach werde ich den POR15-Rostschutzlack- verwenden. Sehr Hart aber trotzdem flexibel. Danach einen Anstrich mit POR 15-Motoremallielack- (schwarz).
Schau mal auf dieser Seite nach www.korrosionsschutz-depot.de . Den Katalog den die haben ist echt klasse. (Erklärbär-Katalog)
Gruß Dirk |
_________________ Keine Aufgabe, kein Rückzug... |
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| BJ |
Verfasst am: Fr, 02. Nov 2007, 20:12 |
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Anmeldungsdatum: 12.12.2005
Beiträge: 59
Wohnort: Augsburg
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auch wenn es jetzt Kritik hagelt, aber POR15 ist sein Geld nicht wert.
Es ist zwar toll dass sich dieser Lack nach einem Tag glashart anfühlt, aber das war es dann schon. Der Lack ist praktisch nicht spritzbar und danach auch praktisch unüberlackierbar... zumindest hält das was man danach aufträgt nicht sehr lange. Auch die angebliche eigenschaft Paint over Rust... kannste knicken, hab vor 4 Jahren Rostporen überlackiert mit wenig Langzeiterfolg... es blüht drunter munter weiter und der Lack platzt ab.
Wenn du eh sandstrahlt dann kannst du mit einem deutschen Produkt auch sehr gute und langlebige Erfolge erziehlen.
Es ist auch ein weit verbreiteter Irrtum dass glasharte Lacke wie zB POR15 besonders gut sind, im Gegenteil, gerade im Rahmenbereich wo Steinschlag möglich ist macht es doppelt Sinn etwas zu nehmen was leicht elastisch (nicht weich) ist.
Noch eine ganz negative Eigenschaft von POR15 ist die UV Probematik, ok im Rahemnbereich nicht so tragisch, aber an allen Stellen wo nur ein bisschen Sonnenlicht hinkommt, rollt sich die POR15 Lackschicht nach zwei bis drei Jahren komplett ab, der Lack zerlegt sich förmlich. ÜBerlackieren schütz natürlich, aber wer hat schon lust eine glasharte POR Schicht vor der nächsten Lackschicht so anzuschleifen, dass der Decklackt hält... da gibt es wahrlich bessere Lacksysteme die in den ersten 72h nach Auftrag ohne jegliches Anschleifen überlackiert werden können. |
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