Sandros KDJ120: Die ersten Umbau-Schritte
Text & Fotos: Sandro "Avalok" Marciniak
Erinnert Ihr euch noch? Da war einmal ein ganz normaler J12...


Aber nach einigen Geländebesuchen mit Bodenkontakt und der Feststellung, daß ein normaler J12, wie er hier verkauft wird, nicht für dauerhafte gewichtige Anwendungen, wie Winden nebst Stoßfänger, große Zusatztanks und Womo- Ausbau gedacht ist, kam mir die Überlegung, ihn etwas härter zu machen. Mein erster Gedanke waren die Original- Toyota- Federn, die z.B. in Afrika verbaut werden, aber die bringen halt nicht mehr Platz unter dem Wagen, der im Gelände doch recht wichtig ist. Also fiel die Entscheidung auf ein OME- Fahrwerk, welches die ca. 100kg Mehrgewicht auf der Vorderachse durch Winde und Stoßfänger wegsteckt und hinten einen Zusatztank und einen Ausbau verkraftet ohne in die Knie zu gehen. Nach ein paar Telefonaten und etwas e- Mailkontakt mit Autohaus Többen im Juli waren alle Formalitäten geklärt und es hieß einfach nur zu warten, auf die Ankunft des Materials. Am 7.9.04 konnte ich mich dann im Autohaus zum Anbau einfinden, ich verbrachte die zwei Tage gleich im Hof des Autohauses im Zelt und schraubte fröhlich mit. Bald war alles geschafft: Fahrwerkseinbau, Spurvermessung, Winden- und Stoßfängeranbau.




Praktisch ist auch die Aufnahmemöglichkeit für Antennenfüße.

So konnte ich am Donnerstag dem 9.9.04 zum TÜV fahren und war dann auch rechtzeitig auf der BTT-Wiese.
So langsam geht auch das Projekt Cruiser- Computer ein wenig voran, deswegen gibt es hier erste Bilder der noch nicht bezogenen Dachkonsole mit Monitor.


Nun habe ich schon einige Kilometer mit den neuen Anbauten hinter mir und muß sagen, das härtere Fahrwerk empfinde ich als Sicherheitsplus auf der Straße, da es das Fahrzeug stabiler macht, im Gelände und das ist ja klar, können die Huckel nun etwas größer werden, bevor der „Bauch“ schleift.
Ich möchte mich hier noch einmal bei Autohaus Többen für den schnellen Anbau bedanken, aber auch bei Allen im Forum, die mich durch ihre Fahrzeuge erst auf die Idee gebracht haben, mein Fahrzeug auch ein wenig zu modifizieren.
Sandro Marciniak



