Text und Fotos: Wolfgang Lindackers
Liebe Worldcuiser Freunde.
Es ist mir eine Ehre, Euch hier und jetzt das Größte, Beste und Unfassbare, das nur schwer zu Begreifende zu zeigen: ein Worldcruiser mit TÜV!!
Böse Zungen haben ja behauptet, dass das erste Bild sowieso wieder ein Arbeitsanzug ist, aber NEIN!! Kein Arbeitsanzug.
Diesen Teil möchte ich den zarten Frauenhänden widmen, die dem Raumdesign neuen Pfiff gegeben haben. Wir erinnern uns an einen Worldcruiser in der Orginalausstattung.
Also genauer gesagt, Bayrischer Barock (Hardcore- Edition). Kombiniert mit Baumarktteppich und Holzgebastel, das Ganze mit viel Klebstoff auf die Türverkleidung gepappt.
Seitdem wir das Dekor entfernt haben, haben wir eine starke Abneigung gegen Klebstoff. Lösungsmittel dagegen, haben jetzt eine völlig bewusstseinserweiternde Bedeutung bekommen.
Die braunen Vorhänge waren von der Sonne ausgeblichen.
Als meine Freizeitgestalterin allerdings mit rotem Stoff für die Vorhänge ankam, war ich äußerst skeptisch.
Aber in Verbindung mit dem hellen Fußboden und den hellen Schranktüren sah das alles prima aus.
Anschließend ein paar gescheite Regalböden in den Schrank und schon war neuer Stauraum geschaffen.
Der Wunsch nach einem „Porta Potti“ war dann noch eine Aufgabe für den befreundeten Schreiner. Der Stauschrank wurde halbiert und der Deckel erhöht, damit das kleinste PP überhaupt passte.
Der Polsterstoff war auch schon etwas in die Jahre gekommen und wies an einigen Stellen Löcher auf.
Den neuen Polsterstoff fand ich allerdings klasse. Zu dem alten Kram passend und doch peppig.
Langsam nahm der Worldcruiser wohnliche Formen an.
Vorteilhaft ist, dass das Bettzeug beim Einklappen des Daches einfach liegen bleiben kann.
Ich möchte noch mal auf die Küche eingehen. Die Kühlbox der Firma Engel leistet auch nach 23 Jahren beste Arbeit.
Da wir die Tönfolie im Herdbereich nicht abbrennen wollen, baute ich einfach einen Hitzeschutz.
Kleine Abstellmöglichkeiten sind immer Willkommen.
Den Fahrerraum wollte ich unverändert lassen.
Deshalb wurden auch nur unauffällige Kleinigkeiten verändert. Das Handschuhfach bekam ein Schloss.
Um die Zusatzeinbauten zu bedienen wollte ich keine Löcher ins Armaturenbrett bohren. Daher nahm ich den Kunststoffdeckel, wo bei einigen Modellen die Uhr sitzt.
Als Stauraum zwischen den Sitzen diente eine Munitionskiste und als Beleuchtung fürs Armaturenbrett eine Leseleuchte.
Nach einem hübschen Ultraschallbild, das meine Freundin eineinhalb Jahre später vom Frauenarzt mitbrachte, sollte diesem Platz natürlich eine viel wichtigere Funktion zugeteilt werden.
Alles Weitere waren nur kleine Schönheitsbasteleien.
Nach Auswahl der richtigen Rad-Reifen- Kombination war der Worldcruiser fertig für die erste Probefahrt




