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Jeeeeetzt passt´s...

Text und Fotos: Rolf Gregg

 

Servus allerseits,


wie versprochen kommt heute der dritte und vorerst letzte Teil des Dramas..........

 

Auf ein Neues und mit großen Schritten zum Endspurt.

 

Nun, wo waren wir denn stehen geblieben???? Ach ja, die blöde Idee mit dem gebogenen Panhardtstab....... Na reden wir da lieber nicht mehr davon..........

 

Vorab ein gutgemeinter Rat an alle, die so was auch mal vorhaben: die Achse reinfummeln ist eigentlich kein Problem, nur dann die Achsgeometrie so hinzubekommen dass der Bock fahrbar wird, .........ojeojeojeoje.

 

An dieser Stelle auch meinen Dank an alle, die mir Tipps, Bilder und Anregungen geschickt haben, so was hilft manchmal den Wald vor lauter Bäumen wieder zu sehen.

 

Leider ist dieses Wattgestänge bei dieser Vorderachse nicht einbaubar.
Auf dem Bild von Peter sieht das zwar super aus, nur ist die KJ-Achse anders gelagert.

 

Wir haben bei unseren luftgefederten Hinterachsen auch Längslenker und mächtige Dreiachslenker verbaut. Diese Dreickslenker bilden mit 2 Fixpunkten beidseits des Rahmens und dem Mittelpunkt der Achse ein Dreieck. Somit wird die Achse gegen seitliches verschieben gehalten und geführt.

 

Aber das setzt eine Achse voraus, die sich wie ein Parallelogramm nach oben und unten verschieben lässt, genau das tut eine KJ-Achse (bzw. die Achslenker) nicht. Auf den Bildern kann man erkennen, dass die Längslenker von Toyota die Vorderachse pro Seite mit 2 Schrauben (eine vor – und eine hinter der Achse) umklammern. Dadurch wird die Achse starr mit den Lenkern verbunden und macht somit genau den selben Radius beim ein – und ausfedern wie der Lenker selbst.

 

Auf dem 2ten Bild von Peter ist dieses Gestänge mittig durch einen Umlenkhebel geteilt, das würde funktionieren, jedoch ist dafür unter dem 1KZT kein Platz.

 

War ne prima Idee, nur eben in dieser Bauphase nicht mehr zu machen. (Sollte ich Hyde nächsten Winter auf Schraubenfedern umbauen, wird es aber mit diesen Längs undf Dreieckslenker gebaut)

 

Soviel dazu, nun aber wieder zu dem 4-Runner.

 

Es war also die schräge Lage des Panhardtstabs, die mir so ein beknacktes Fahrverhalten bescherte.

 

Hier mal kurz die genauen Maße :

 

Höhenunterschied Panhardtstab vorne:  17 cm
Höhenunterschied Panhardtstab hinten: 16 cm
Höhenunterschied Schubstange:  19 cm

 

Die Lösung war eigentlich ganz einfach, alles musst irgendwie gegen Null.

 

Auf den folgenden Bildern sieht man es recht gut, wenn man es mit den vorhergehenden vergleicht.

 


An der Vorderachse 5,5 cm gewonnen, am Rahmen 6 cm = 5,5 cm Rest, mehr ging nicht.

 

An der Hinterachse 11 cm gewonnen, am Rahmen nichts = 6 cm Rest, ging auch nicht mehr

 

 

Dann kam die erste Probefahrt. Du liebe Güte, das wurde ja immer schlimmer, also wieder überlegt, und drauf gekommen, dass ich ja die Schubstange vergessen hatte.

 

Also auch diesen Höhenunterschied auf 6 cm herunterbekommen, was mit viel Wärme und der genauen Anleitung eines Hobbyschmiedes erreicht wurde (der schmächtige Kerl sieht gar nicht wie ein Schmied aus......)

 

 

Als dann die nächst Probefahrt anstand, bekam ich fast ne Gesichtslähmung, das war soooo geil, ehrlich, ich konnte gar nicht aufhören zu grinsen................

 

Ok, eine minimale Unruhe ist noch zu spüren, aber man gedenke, der 4-Runner ist nun fast 2,07 hoch.

 

Als kleiner ungewollter Gag am Rande wär noch anzumerken, dass er sich beim bremsen nur hinten hochhebt, vorne aber so gut wie gar nicht eintaucht. Dieser Effekt entsteht durch die leicht schräg stehenden vorderen Achslenker.

 

Alles in allem ist das nun das Ergebnis zahlreicher durchschraubten Nächte.
Ein 95er 4-Runner mit ner ordentlichen Vorderachse........

 

 

Nun kam aber die Stunde der Wahrheit. Was kann ein Original HDJ 80 Fahrwerk in nem 4-Runner????

 

Zum fahren ist er recht angenehm, vorne nicht zu hart, aber hinten mit 2 80l Gasflaschen schön stabil...... ich war begeistert.

 

Es wäre aber trotzdem Murks, wenn er brettsteif wäre. Auch das musste ja getestet werden

 

 

Begonnen wurde mit 2, dann 3 Europaletten und zu guter letzt noch ein  8 cm Balken drauf.

 

Ich denke das kann sich sehen lassen, 52 cm Achsverschränkung bei nem 4-Runner.

 

 

Nun muss nur noch der gute Mann vom TÜV sein Stempelchen draufklopfen, und das Kapitel ist vom Tisch.

 

War´n ganz schöner Brocken Arbeit, aber ich bin zufrieden, und möchte mich noch mal bei allen Teilebesorgern und Spendern, Daten und Bildersuchern, Tipps und Ratschlägegebern, der Bildredaktion und allen anderen, die mir mit Rat und Tat bei dem Umbau zur Seite standen bedanken.

 

PS, alle Bilder sind noch mit 33ern, da nun aber 4.88 Diff´s verbaut sind, liegt die Umbereifung auf 35er recht nahe....................

 
In Kooperation mit

Das Buschtaxi-Treffen 2008 vom 05.-07. September 2008!
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