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Andere Federn müssen her!

Text und Fotos: Rolf Gregg

 

So Leute,

 

für alle die es interessiert ! Jetzt geht es weiter.

Wir waren bei der eingebauten Achse, ohne Federn, stehen geblieben.

 

Die Grundidee war ja, weil ich hinten schon Schraubenfedern verbaut habe, dieselben natürlich auch vorne zu verbauen.

Die Amerikaner basteln in Ihre Böcke vorne meistens Blattfedern, nur halte ich das nicht für ganz optimal und zeitgemäß.

 

Egal, wir waren bei den Federn. Auf dem Einkaufzettel standen diese HDJ80-Oiginalfedern, die 1) relativ leicht zu beschaffen waren, und 2) das Fahrzeug auch etwas anliften sollten. (Hoffte ich jedenfalls, da ein 80er doch deutlich schwerer ist)

 

Also einen ungefähren Plan gepinselt, die Federn ausgemessen und ein paar Stahlteile beim Laserfutzi meines Vertrauens geordert.

 

 

Nun lag da also wieder jede Menge Arbeit auf der Werkbank.

Eines der größten Probleme bereiteten mir allerdings die vorderen Feder, da sie nur auf der Oberseite geschlossen, unten jedoch, wie bei einer Wendeltreppe, einfach so endeten.

Also musste eine Aufnahme gebastelt werden, die genau der Steigung meiner Feder entsprach.

 

Damit die Feder nicht verrutscht, oder sich dreht, wurde in der Mitte ein Rohrstummel eingeschweißt.

 

 

Natürlich alles immer 2 Mal, klar

Nach einiger Zeit war ich dann auch selbst mit dem Ergebnis zufrieden.

 

Der Eine oder Andere wird jetzt sicher verständnisslos den Kopf schütteln, aber ich bin dann sofort zur  Achse und hab alles verschweißt. Die eine Seite auf der alten Blattfederauflage, die andere auf den teilweise entfernten Stoßdämpferlagern.

 

Warum jetzt schon? Ganz einfach: die untere Lage der Federn gaben mir den ganzen weiteren Aufbau vor.

Nun also alles verschweißt und gleich die Feder hineingehalten.

 

 

Toll, ich hatte genügend Platz und nichts war gefährlich im Weg.

Von einem netten 80er Fahrer (natürlich aus dem BT) bekam ich die Info, dass sein original 80er auf ebener Straße die Feder auf 30 cm zusammendrückt.

 

Also gut, da ein 4-Runner vorne bedeutend leichter ist, ging ich einfach mal von geschätzten 34 cm bei mir aus.

 

Sicherheitshalber hab ich dann aber mal 3 verschiedenen Einbauhöhen der Federn vorgesehen, was soll ich sagen, Vertrauen ist gut, Optionen sind besser.................

 

Das Ganze noch mit einer Federführung versehen und wieder war ich ein Stückchen weiter.

 


Man kann auf dem Bild recht gut die 3 verschiedenen Höhen des oberen Federtellers erkennen.

 

Jetzt wurde alles einmal grob zusammengehalten und der Einschnitt für  den Rahmen angezeichnet.

 

Es soll ja alles schön stabil am Rahmen hängen, ihn am besten umschließen um ein Maximum an Stabilität zu erreichen.

 

Weiter ging es wie bisher, festklammern, anpunkten, 2 x nachmessen und durchschweißen. Knotenbleche und Verstrebungen nach eigenem Gutdünken einsetzen und grundieren.

 

Nun kam der Moment, auf den ich eigentlich am meisten gespannt war. Der Einbau der Federn !!!!

 

Hoffentlich passt alles, streift nirgends und nichts bricht ab..................

 

Den ganzen Mut zusammengepackt, und rein mit den langen Mistdingern.

 

Und ? und ? und ? nichts knistert, bricht oder fatzt ab,

 

Jaaaaaa, es passt.

 

Es sieht auf dem Bild zwar aus, als wenn die Federn extrem schräg stehen, jedoch bedenke man, dass kaum Last auf der Achse liegt.

 

 

Mal vorsichtig dran gerüttelt, gezerrt und zur Probe auch mal dran geschlagen, alles hält.

 

Dann den Wagenheber unter die Achse und der ganzen Geschichte die Last des Autos auferlegt.

 

Äääääätsch, hält immer noch, wippt und federt butterweich, ich war echt baff, wie das alles toll funktionierte, hatte ich doch manchmal schon böse Zweifel.

 

 

Später will ich alles noch mal zerlegen, ordentlich grundieren und Lackieren, aber bis dahin muss dieser Sprühhaftgrund genügen.

 

Morgen werden dann noch die hinteren Stoßdämpferlagerungen erhöht und die vorderen Dämpfer bestellt.

 

Für heut ist wieder Schluss, bald gehts wieder weiter...

 
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Das Buschtaxi-Treffen 2008 vom 05.-07. September 2008!
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