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HZJ78: Die GS-Version von Lothar Förster

Lothar und Bastian Förster sind wirklich mit einem HighTech-Mobil unterwegs: Eine sinnvolle Basis und schöne Detaillösungen kennzeichnen ihr GS-Buschtaxi (GS = General Specification, die UN-Version), das seine Tauglichkeit auch schon in diversen Einsätzen u.a. in Tunesien unter Beweis stellen durfte.

 

Text und Fotos: Bastian Förster

 

 

Unser Toyota LandCruiser HZJ 78 von außen. Es handelt sich hierbei um eine sogenannte UN-Version mit serienmäßigem Zusatztank mit einem zweiten original Einfüllstutzen, zusätzlich verstärktem Rahmen und Aufbau. Das Fahrzeug steht zurzeit auf 285/75R16 Bridgestone Dueler A/T. Ein zweiter Satz BFGoodrich MT in der Dimension 255/85R16 liegt für Touren jederzeit bereit. Wir haben uns für die Ramme von TJM entschieden, weil uns die Beleuchtung mit den Blinkern und den Standlichtern besser gefiel als bei der ARB. Zusätzlich benötigt man bei der TJM keine Windenabdeckung. Als Winde haben wir die Warn XD 9000 mit 4,1to Zugkraft genommen. Auf der Ramme befinden sich außerdem 2 Hella Scheinwerfer mit jeweils 100W Leistung. Zusätzlich haben wir als Schutz für Lenkgestänge und Lenkungsdämpfer einen Unterfahrschutz von ProAktik mit „LandCruiser Schriftzug". Als nächstes haben wir uns schweren Herzens von dem schöngeformten Dach getrennt und ein Klappdach von Desert-Tec in weiß lackierten Riffelblech montieren lassen. Um eine leichtere Handhabung des Fahrzeuges zu erreichen wurde es mit einer Zentralverriegelung ausgestattet die per Funk betätigt wird.

 

 

Wir haben uns dafür sehr schnell von den grauen Sitzen getrennt, da sie nicht atmungsaktiv waren und man auf längerer Fahrt einen nassen Hintern bekam, sie boten fürs Gelände auch nicht genügend Seitenhalt vor allem der 1½ Sitz auf der Beifahrerseite. Wir sitzen jetzt sehr gut auf EKU Sportsitzen in der Kombination „Schwarzes Leder und Orangefarbener Stoff".

 

 

 

Da es mit Stauraum für zum Beispiel Fotoausrüstung oder Gummibären sehr knapp zugeht und zwischen den Sitzen relativ viel Platz ist bauten wir uns eine Mittelkonsole mit 2 Fächern für Getränkeflaschen. Die Konsole wird beleuchtet wenn man den Deckel öffnet und sie wurde dann noch mit schwarzem Leder bezogen damit sie zu den Sitzen passt.

 

 

 

Um noch mehr Stauraum für Kleinigkeiten zu gewinnen, bauten wir eine Dachkonsole in Form eines „T". Links ist somit Platz für Karten o.ä.. Rechts wurde das Funkgerät untergebracht. In die Dachkonsole wurden außerdem die Schalter von den FENSTERHEBERN integriert und 3 Schalter für Spannungswandler(220V), Hauptschalter Beleuchtung und schaltbare Steckdose hinter Fahrersitz für zukünftiges GPS. Da auf Grund des Klappdaches die Innenraumleuchte wegfiel, besorgten wir uns eine Innenleuchte aus dem aktuellen Passat W8 und integrierten diese in unsere Dachkonsole. Die Lampe ist bei eingeschaltetem Licht rot beleuchtet und brennt wenn das Fahrzeug mit dem Handsender der Funkzentralverriegelung geöffnet wird. Im hintern Teil entstand ein Kleines Fach für die Filme des Fotoapparates und der Videokram.

 

 

 

 

 

 

Die Hecktüren wurden mit eloxiertem Warzenblech verkleidet. In der linken Tür befinden sich ein Lautsprecher, ein Flaschenöffner und die Aufnahme für den Wasserhahn. An der rechten Tür ist ein Klapptisch (ebenfalls aus Warzenblech). Hinter dem Tisch (um den Raum nicht ungenutzt zulassen und um schnell ran zukommen) ist eine kleine Klappe hinter der sich das Warndreieck und der Sani-Kasten verbirgt.

 

 

Vollgepackter Motorraum mit Zusatzbatterie (rechts), Dieselvor- und hauptfilter und Traboldtfilter (linksoben).

 

 

Um die Stromversorgung sicherzustellen, montierten wir im Motorraum eine Zusatz-Versorger-Batterie. Die beiden Batterien wurden mit einem so genannten bidirektionalen Relais verbunden um das Laden der Batterien sicherzustellen. Das ganze Stromnetz wurde schon im Motorraum mit einer 50A Industriesicherung abgesichert, von dort geht es in den Innenraum, wo jeder Verbraucher noch einmal einzeln abgesichert ist.

 

Innenausbau

Auf der linken Seite ist eine Sitzbank entstanden. Hinter der Sitzbank befinden sich 2 Weithalskanister (53 Liter) die sich sehr gut als Wassertank benutzen lassen.

 

 

Die Wasserversorgung wird durch eine Tauchpumpe die fest installiert wurde, sichergestellt. Wichtig ist hierbei die Belüftung der Kanister, da die Pumpe so einen starken unterdruck erzeugt, dass die Kanister implodieren. Die Belüftung wird über ein Magnetventil realisiert das sich öffnet wenn die Pumpe geschalten wird und im stromlosen Zustand ein herausschwappern des Wassers verhindert. Die Wasserentnahme erfolgt bei einer Wassersteckdose am Heck des Fahrzeugs, unmittelbar am Ende der Sitzbank.

 

 

Unter der Sitzbank ist ganz unten auf Grund des Radkastens ein schmales langes Fach für das Tarp und dessen Gestänge entstanden. Über dem Radkasten ist noch genügend Platz für das Wagenhebergestänge.

 

 

Das Fach unter der Sitzbank ist 2-geteilt. Im rechten Teil ist der Boden klappbar und darunter auf der Bodenplatte der Wagenheber mit Werkzeugtasche, Ersatzteile wie Keilriemen etc. montiert. Darüber ist Platz für Wäsche entstanden.

 

 

Im linken Teil ist ein sehr großes Fach für Wäsche entstanden. Die Wäsche wird mit Gurten gesichert, denn man will ja keine Wühlkiste.

 

 

Möbelgesamtansicht mit Polsterung, Stoff passend zu Sitzen.

 

 

 

Hier zusehen unsere absolut geländetaugliche, selbst entworfene und geschweißte Leiter zum besseren hineinkommen ins Auto. Auf Wunsch können die Pläne für Interessenten weitergegeben werden.

 

 

 

Auf der rechten Seite ist unmittelbar nach dem Beifahrersitz eine sehr stabile Box mit 2 Staufächern entstanden. Das eine ist vom Gang aus zu bedienen, die andere Tür ist hinter dem Sitz. Die Box muss äußerst stabil sein, da darauf die Kühlbox befestigt werden soll und die im befüllten Zustand gut 25-30kg schwer ist

 
In Kooperation mit

Das Buschtaxi-Treffen 2008 vom 05.-07. September 2008!
Abenteuer Allrad in Bad Kissingen - 22.-25. Mai 2008 - Besucht den Buschtaxi-Stand in der Mitte der Messe!
Die XWORLD
 
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